Wie unser Projekt zu seinem Namen kam

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Die Geschichte des Kolibris

Wir werden oft gefragt, wieso wir  unser Projekt beija-flor genannt haben und was denn dahinter steckt. Und da dies für uns selbst ein solch magischer Moment war, teilen wir diese Geschichte gerne.

Als wir uns im Frühsommer 2016 Gedanken über den passenden Namen für unser Vorhaben machten, aber keiner davon wirklich den Kern unserer Idee traf, hörten wir zufällig die Legende vom Kolibri von Pierre Rabhi:

colibriEines Tages brach im Wald ein großes Feuer aus, das drohte alles zu vernichten. Die Tiere des Waldes rannten hinaus und starrten wie gelähmt auf die brennenden Bäume.
Nur ein kleiner Kolibri sagte sich: „Ich muss etwas gegen das Feuer unternehmen.“ Er flog zum nächsten Fluss, nahm einen Tropfen Wasser in seinen Schnabel und ließ den Tropfen über dem Feuer fallen. Dann flog er zurück, nahm den nächsten Tropfen und so fort.
All die anderen Tiere, viel größer als er, wie der Elefant mit seinem langen Rüssel, könnten viel mehr Wasser tragen, aber all diese Tiere standen hilflos vor der Feuerwand. Und sie sagten zum Kolibri: „Was denkst du, das du tun kannst? Du bist viel zu klein. Das Feuer ist zu groß. Deine Flügel sind zu klein und dein Schnabel ist so schmal, dass du jeweils nur einen Tropfen Wasser mitnehmen kannst.“ Aber als sie weiter versuchten, ihn zu entmutigten, drehte er sich um und erklärte ihnen, ohne Zeit zu verlieren: „Ich tue das, was ich kann. Ich tue mein Bestes.“

Und genau das ist es, was auch wir tun möchten. Wir wissen, dass unser Tun alleine nicht die Welt verändern wird. Doch wir fangen einfach mal an. Und tun einfach das, was wir können.

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